Das Standardwerk der Burgenkunde
Mit diesem Nachdruck wird das seit langem vergriffene, in seiner Vollständigkeit wohl einmalige Werk einem großen Interessentenkreis zugänglich.
In dieser dreibändigen Ausgabe seines Standardwerks zur Burgenkunde schildert der Autor die gesamte Entwicklung des Wehrbaus im Mittelalter und beantwortet kompetent zahlreiche Fragen zu den Bauwerken und der damit eng verbundenen Lebensweise unserer Vorfahren. Ergänzend zum Text veranschaulichen über 800 Abbildungen und 127 Tafeln mit Plänen den mittelalterlichen Wehrbau in unübertroffener Weise.
Band I:
Der Wehrbau im Mittelalter mit einer Bautätigkeit allergrößten Umfangs steht am Ende einer langen Entwicklungsreihe vorgeschichtlicher Schutzbauten und der frühgeschichtlichen Zeit. Große Bauwerke entstanden aus der Notwendigkeit, in Kriegszeiten Leben, Wohnstatt und Eigentum vor Raub und Zerstörung zu schützen.
Das Werk behandelt das 12. bis 14. Jahrhundert, die Frühzeit des Burgenbaus. Zahlreiche detaillierte Abbildungen informieren sachkundig über die Entwicklungsgeschichte und besonders über die Entstehung der vielfältigen Typen europäischer Wehrbauten. Die rasch wechselnde Entwicklung in Angriff und Verteidigung bedingte in der Bautechnik einen steten Wandel der Erscheinungsformen von Wehrbauten.
Der Einfluß der geologischen Formgestaltung des Bauplatzes und die Anpassung des Grundrisses mittelalterlicher Wehrbauten werden ausführlich behandelt.
Band II:
Langjährige Studien sind der Herausgabe vorausgegangen, und zahlreiche Reisen haben den Autor in die bearbeiteten Länder Spanien, Portugal und Italien geführt. Er hat damit ein wohl unübertreffliches Werk geschaffen, das von 474 Abbildungen ergänzt, eine einmalige Dokumentation darstellt.
Die Entwicklung des Burgenbaues in Spanien, die Lage der Burgen in der Landschaft, Architektur, einzelne Gebäudeteile wie Türme, Wohnbau, Gänge und Treppen, Burgkapellen, Tore, Zugbrücken, Gußkerker, Burgverliese, Zinnen, Scharten, Heizung und Wasserversorgung sind bis in kleinste Einzelheiten erarbeitet und beschrieben. Eine Fülle von Grundrissen, Querschnitten und Gesamtdarstellungen begleiten und veranschaulichen die Texte. Im Anschluß an diese allgemeine Beschreibung wird die Vielgestaltigkeit der spanischen Burgen an Einzelbeispielen aufgezeigt. Dabei sind alle spanischen Provinzen berücksichtigt.
Band III:
Folgende Länder sind enthalten: Schweden, Norwegen, Finnland, Sudetenland, Böhmen und Mähren, Polen, Ungarn, Slowakei, Siebenbürgen, Kroatien und Slowenien, Bosnien und die Herzegowina, Alt-Serbien, Rumänien, Bulgarien, die griechisch-adriatische Küste, Griechenland und Kreta, Bosporus und die Darnellen. Die große Vielfalt der Bauformen und der landschaftlichen Lagen, die sich ganz und gar den Erfordernissen der Verteidigung anpassen mußten, ist besonders gut in den zahlreichen Grundrissen und Abbildungen der Gesamtanlagen dargestellt.
Die grundlegende Erforschung aller dieser Anlagen hat der bekannte Verfasser ein Leben lang mit großer Intensität betrieben. Seine hervorragende Kennerschaft spricht aus den Texten, den Darstellungen und der Auswahl der Abbildungen. Von ganz besonderem Reiz sind die Handzeichnungen des Verfassers. Viele Reisen in die beschriebenen Länder sind der Veröffentlichung dieser Arbeit vorausgegangen.
Ausgabe in 3 Bänden, Geb., 836 / 464 / 492 Seiten, zahlr. s/w Abbildungen
Zustand: gut
Diesen Artikel haben wir am 01.04.2025 in unseren Katalog aufgenommen.