Dem tiefere Verständnis der Epoche der Hexenverfolgung dient die vorliegende Ausgabe des Werkes „Malleus Maleficarum“, das in Europa die grausame und wahnwitzige Menschenjagd einleitete. Das 1487 nach einem Erlass des Papstes Innosenz VIII. auf Lateinisch verfasste Werk hatte zur Zeit seiner Entstehung den Rang eines kirchlichen „Hexengesetzbuches“ für Strafrichter und gilt heute als Basistext zum Hintergrund der Geistes-, Kirchen- und Kulturgeschichte des christlichen Abendlandes.
Sorgfältig wurde die klassische Übersetzung von J.W.R. Schmidt aus dem Jahre 1902 dem zeitgemäßen Sprachgebrauch angepasst.
Geb. 508 Seiten, 13,5 x 20,7 cm, Ausgabe von 2005
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